Dienstag, 10. Februar 2009






Tränen


Aus Tränen geboren, laut der Schrei von Schmerz,

ich sah diese Welt und es zeriss mir das Herz.

Ich begann meine Reise, schaute zaghaft mich um,

traf auf dunkle Schatten um mich herum.

Im Nebel gewandelt, durch bleiernde Leere,

durchs Tal der Tränen, eine Zeit der Schwere.

Wollt' bringen ein Licht in diese Welt,

doch ich begriff schnell, es regiert nur das Geld.

Mein Lachen verhallte, ich verstand nichts mehr.

Ist der Mensch nichts wert, wenn die Taschen leer.

Die Blumen sie blühen, für jeden ein Licht,

sie sagen sich nie, du erblickst mich nicht.

Der Fluss er fliesst, hällt nicht inne bei Armut

und der Wind singt sein Lied, alles wird gut.

Sag nicht, was kümmert mich die Not.

Weißt du nicht, wir sitzen alle im selben Boot.

Wie kann ich noch glauben an das Gute in mir,

will zerstört werden von des Menschen Gier.

Mein Weg er geht weiter, durch so manches Tal,

ich hab ihn gewählt, ja es war meine Wahl.

Ich lass mich nicht beirren von des Teufels List,

ich weiß wie schwach der Mensch doch ist.

Ich zeig dir dein Licht, schau tief in dich hinein,

erkenne es und Friede wird sein.

Mein Licht es wird leuchten, im Jetzt und im Hier

und wenn ich einst gegangen,

leuchtet's von oben dir.

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